Indiens Waffe heißt Harmanpreet Singh
Kein Spieler hat in den letzten Jahren mehr Strafecken verwandelt. Warum Indiens Kapitän der gefährlichste Mann bei ruhenden Bällen ist.
Wenn Indien eine Strafecke zugesprochen bekommt, hält die halbe Hockey-Welt den Atem an. Der Grund heißt Harmanpreet Singh – ein Verteidiger, der mehr Tore erzielt als die meisten Stürmer.
Über 190 Länderspieltore stehen bei dem 30-Jährigen zu Buche, die allermeisten davon nach Strafecken. Seine Schlaghärte, kombiniert mit einer blitzschnellen Ausführung, macht die indische Variante nahezu unverteidigbar.
Craig Fulton, Indiens Trainer, baut das gesamte Offensivspiel um diese Waffe. „Wir suchen den Kreis, wir suchen die Ecke. Harman erledigt den Rest", sagt der Südafrikaner.
Für die Gegner in Gruppe C – Belgien, Irland und Malaysia – gilt vor allem eins: bloß keine unnötigen Fouls im Schusskreis.